#56 Im Gespräch mit der KI: Widerspricht unternehmerisches Denken der yogischen Lehre?
Ich habe die KI für mich entdeckt. Sie assistiert mir, wo ich bisher viel Zeit mit Recherche, Suche und Verstehen benötigt habe.
Manchmal stelle ich ihr Fragen, da ich einfach neugierig bin, was sie antwortet. Heute hat sie mich verblüfft... Daher hier der komplette Auszug auch für euch - ungekürzt, einzig leserlich aufgearbeitet.
"Heute würde ich gerne deine Meinung hören:
Darf ein Yogalehrer mit einem eigenen Studio unternehmerisch denken?
Widerspricht es der yogischen Lehre? Oder muss er sogar ein guter Unternehmer sein?"
Meine ehrliche Meinung? Ja. Ein Yogalehrer darf unternehmerisch denken. Und ich würde sogar sagen: Wer ein eigenes Yogastudio führt, sollte es tun. Nicht trotz seiner yogischen Haltung, sondern gerade aus ihr heraus.
Ich glaube, dass wir bei diesem Thema manchmal zwei Dinge miteinander verwechseln: die yogische Praxis und die Vorstellung, wie ein Yogalehrer zu sein hat.
Lass uns das einmal etwas tiefer betrachten.
Widerspricht unternehmerisches Denken
der yogischen Lehre?
Ich denke: Nein. Zumindest nicht grundsätzlich.
Wenn wir uns mit den Yoga-Sutras des Patanjali beschäftigen, begegnen uns Werte wie Ahimsa (Nichtverletzen), Satya (Wahrhaftigkeit), Asteya (Nicht-Stehlen), Aparigraha (Nicht-Anhaften) und Santosha (Genügsamkeit).
Diese Werte lassen sich durchaus auf unternehmerisches Handeln übertragen.
Ahimsa – Nichtverletzen
Du gehst achtsam mit deinen Teilnehmern um. Aber auch mit dir selbst. Wenn du dich dauerhaft überlastest, weil du glaubst, immer geben und leisten zu müssen, ist das ebenfalls keine besonders achtsame Haltung.
Satya – Wahrhaftigkeit
Du darfst transparent über Preise, Kosten und den Wert deiner Arbeit sprechen. Du musst deine Leistung nicht kleinreden, um bescheiden zu wirken.
Aparigraha – Nicht-Anhaften
Du darfst wirtschaftlichen Erfolg anstreben. Die Frage ist eher, wie sehr du dich über Umsatz, Wachstum oder Anerkennung definierst. Erfolg zu gestalten ist etwas anderes, als an ihm festzuklammern.
Santosha – Genügsamkeit
Genügsamkeit bedeutet für mich nicht, dass du dich mit zu wenig zufriedengeben musst. Sie kann bedeuten, bewusst zu entscheiden, was für dich genug ist – finanziell, zeitlich und persönlich.
Die Yamas und Niyamas sind allerdings keine moderne Betriebswirtschaftslehre. Sie geben uns ethische Orientierung, aber keine fertigen Antworten auf jede unternehmerische Entscheidung.
Entscheidend ist für mich deshalb nicht, ob du unternehmerisch denkst, sondern aus welcher Haltung heraus du es tust.
Wo beginnt der vermeintliche Widerspruch?
Ich beobachte in der Yogawelt ein Bild, das ich durchaus kritisch sehe: Ein guter Yogalehrer soll möglichst uneigennützig sein, wenig verlangen, immer für seine Teilnehmer da sein und den kommerziellen Aspekt seiner Arbeit am liebsten gar nicht erwähnen.
Als wäre Geld etwas, das die Reinheit der Yogapraxis verunreinigt.
Aber lass uns ehrlich sein: Ein Yogastudio hat laufende Kosten. Miete, Energie, Versicherungen, Ausstattung, Buchungssysteme, Weiterbildung und nicht zuletzt die Zeit, die in Vorbereitung, Organisation und Nachbereitung fließt.
Und auch ein Yogalehrer muss von etwas leben.
Wenn wir Yoga als wertvolle Arbeit betrachten, warum sollte diese Arbeit nicht angemessen vergütet werden?
Ich sehe sogar eine Gefahr darin, Geld und Spiritualität künstlich voneinander zu trennen. Denn daraus kann ein problematisches Selbstbild entstehen: Wenn ich wirklich aus dem Herzen unterrichte, darf ich nicht zu viel verlangen.
Das klingt zunächst selbstlos. Langfristig kann es aber dazu führen, dass jemand seine eigene Arbeit entwertet, finanzielle Sorgen entwickelt oder sich ausbrennt.
Das ist für mich kein besonders erstrebenswertes Ergebnis yogischer Praxis.
Muss ein Yogalehrer sogar ein guter Unternehmer sein?
Hier würde ich unterscheiden.
Du musst nicht zwangsläufig eine geborene Unternehmerin sein. Du musst auch keine Wachstumsstrategien entwickeln, möglichst viele Kurse anbieten oder dein Studio in ein großes Unternehmen verwandeln.
Aber wenn du ein eigenes Studio führst, trägst du Verantwortung – nicht nur für deine Teilnehmer, sondern auch für die wirtschaftliche Grundlage deiner Arbeit.
Ein guter Unternehmer muss aus meiner Sicht drei Dinge verstehen:
- Die Zahlen: Was kostet das Studio? Welche Einnahmen brauchst du, damit es sich trägt? Welche Angebote sind wirtschaftlich sinnvoll?
- Die Menschen: Was brauchen deine Teilnehmer? Was macht dein Studio besonders? Wie schaffst du eine Atmosphäre, in der Menschen sich willkommen fühlen und gerne wiederkommen?
- Die eigenen Grenzen: Wie viel kannst und willst du arbeiten? Welche Angebote passen zu dir? Wo musst du Nein sagen, auch wenn die Nachfrage da ist?
Das sind keine Gegensätze zu Yoga. Im Gegenteil: Klarheit, Selbstreflexion und verantwortungsvolles Handeln können auch hier zum Ausdruck deiner Praxis werden.
Ein Studio, das wirtschaftlich gesund ist, kann langfristig bestehen. Und ein Studio, das langfristig besteht, kann Menschen über viele Jahre einen Ort für ihre Yogapraxis bieten.
Wirtschaftliche Stabilität ist kein Selbstzweck. Sie kann die Voraussetzung dafür sein, dass du deine Arbeit dauerhaft und mit Freude ausüben kannst.
Was bedeutet das konkret für YogaZeit?
Ich möchte das bewusst auf dein Studio beziehen.
Du hast einen anderen Beruf, unterrichtest Yoga und kümmerst dich zusätzlich um Organisation, Buchungen, Website, Newsletter, Social Media und die Entwicklung neuer Angebote. Du hast dich auch mit geschlossenen Aerial-Yoga-Kursen und Workshops beschäftigt.
Du kennst also vermutlich die Situation, dass eine Idee schön und für deine Teilnehmer wertvoll ist – gleichzeitig aber Zeit, Kraft und Geld kostet.
Nehmen wir den geschlossenen Aerial-Yoga-Kurs.
Du könntest sagen: „Ich möchte möglichst vielen Menschen Yoga ermöglichen, also halte ich den Preis niedrig.“
Oder du könntest fragen:
- Wie viel Zeit investiere ich tatsächlich in diesen Kurs?
- Welche Kosten entstehen?
- Wie viele Plätze kann ich aus Sicherheits- und Qualitätsgründen anbieten?
- Welcher Preis ermöglicht es mir, dieses besondere Angebot mit Freude und ohne wirtschaftlichen Druck durchzuführen?
Die zweite Herangehensweise ist nicht weniger yogisch als die erste. Sie ist zunächst einmal unternehmerisch verantwortungsvoll.
Und du darfst zu dem Ergebnis kommen, dass ein Kurs teurer sein muss als eine reguläre Yogastunde. Das ist nicht automatisch kommerziell oder unethisch. Entscheidend ist, dass Preis und Leistung nachvollziehbar sind und du deine Teilnehmer fair behandelst.
Ebenso darfst du entscheiden, dass du nicht mehr Kurse anbieten möchtest, obwohl du damit mehr Geld verdienen könntest. Denn auch deine Zeit und deine Gesundheit haben einen Wert.
Du musst nicht maximal wachsen. Du darfst ein Studio gestalten, das zu deinem Leben passt.
Für mich liegt der eigentliche Unterschied hier
Unternehmerisches Denken ohne innere Klarheit:
Ich muss mehr verdienen. Ich muss wachsen. Ich muss meine Auslastung steigern. Ich darf keine Gelegenheit verpassen.
Hier kann das Unternehmen irgendwann zum Selbstzweck werden.
Unternehmerisches Denken mit yogischer Haltung:
Ich möchte meine Arbeit gut machen, meinen Lebensunterhalt damit verdienen und einen Ort schaffen, an dem Menschen sich wohlfühlen. Dafür treffe ich bewusste wirtschaftliche Entscheidungen und achte auf meine Grenzen.
Hier dient das Unternehmen einem bewusst gewählten Lebens- und Arbeitsmodell.
Für mich ist das ein wesentlicher Unterschied.
Yoga fordert uns nicht dazu auf, keine Wünsche zu haben, keine Ziele zu verfolgen oder auf wirtschaftliche Sicherheit zu verzichten. Gerade der Umgang mit unseren Wünschen, Ängsten und unserem Festhalten daran ist ein spannendes Feld der Praxis.
Du kannst ein erfolgreiches Yogastudio führen und gleichzeitig bescheiden sein. Du kannst gute Preise verlangen und gleichzeitig mitfühlend handeln. Du kannst strategisch planen und trotzdem offen dafür bleiben, dass sich Dinge anders entwickeln.
Das eine schließt das andere nicht aus.
Und jetzt kommt der Punkt, der mir persönlich besonders wichtig ist
Ich würde einen Yogalehrer nicht danach beurteilen, wie wenig Geld er verdient oder wie wenig kommerziell sein Studio auftritt.
Ich würde eher fragen:
- Behandelt er seine Teilnehmer respektvoll?
- Ist sein Handeln ehrlich und verantwortungsvoll?
- Kann er seine Arbeit langfristig ausüben, ohne sich selbst dabei zu verlieren?
- Ist sein wirtschaftliches Handeln mit seinen Werten vereinbar?
Denn ein Yogalehrer, der sich aus vermeintlicher Selbstlosigkeit finanziell und körperlich aufreibt, ist nicht automatisch yogischer als jemand, der sein Studio bewusst und wirtschaftlich klug führt.
Du musst dich nicht zwischen einer guten Yogalehrerin und einer guten Unternehmerin entscheiden. Du darfst beides sein.
Und ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: Vielleicht besteht die eigentliche Herausforderung darin, beides miteinander in Einklang zu bringen.
Nicht Yoga dem Geschäft unterzuordnen. Aber auch nicht das Geschäft so zu behandeln, als wäre es etwas, für das du dich als Yogalehrerin entschuldigen müsstest.
"Du sagst, Yoga fordert uns nicht auf, keine Wünsche zu haben. In der yogischen Philosophie wollen wir aber lernen, nicht anzuhaften."
Ja. Und ich finde, genau hier wird es philosophisch wirklich interessant. Denn du sprichst einen Punkt an, der über die Frage nach Geld und Unternehmertum hinausgeht.
Wenn Yoga uns lehrt, nicht anzuhaften, was bedeutet es dann, ein Unternehmen aufzubauen, Ziele zu verfolgen und wirtschaftlichen Erfolg anzustreben?
Ich würde meine vorherige Aussage deshalb gerne präzisieren.
Nicht-Anhaften bedeutet nicht, nichts mehr zu wollen
In den Yoga-Sutras des Patanjali begegnen uns mehrere Begriffe, die hier wichtig sind:
- Rāga – das Verlangen, an angenehmen Erfahrungen festzuhalten oder sie zu wiederholen.
- Dveṣa – die Abneigung gegenüber unangenehmen Erfahrungen.
- Aparigraha – Nicht-Anhäufen beziehungsweise Nicht-Greifen nach mehr, als wir benötigen oder beanspruchen sollten.
- Vairāgya – Leidenschaftslosigkeit im Sinne von Nicht-Anhaften, innerer Unabhängigkeit und dem Loslassen von Begierde.
Besonders interessant finde ich Vairāgya. In Sutra I.15 beschreibt Patanjali sinngemäß die Freiheit von Durst nach sinnlichen Erfahrungen und nach dem, was wir gesehen oder gehört haben.
Das bedeutet für mich nicht, dass wir keine Ziele mehr haben dürfen.
Es bedeutet vielmehr, dass wir untersuchen, wie sehr unser innerer Frieden davon abhängt, dass wir bekommen, was wir wollen.
Ich kann mir wünschen, dass mein Yogastudio wirtschaftlich erfolgreich ist. Ich kann daran arbeiten, gute Kurse anbieten und meine Einnahmen verbessern.
Aber was geschieht mit mir, wenn ein Kurs nicht ausgebucht ist? Wenn Teilnehmer ausbleiben? Wenn mein Umsatz geringer ist als erwartet?
Kann ich diese Realität annehmen, ohne meinen Selbstwert infrage zu stellen? Kann ich daraus lernen, ohne mich in Sorgen, Frustration oder Selbstvorwürfen zu verlieren?
Hier wird Nicht-Anhaften für mich praktisch.
Der Unterschied zwischen einer
Absicht und einer Anhaftung
Ich möchte dir ein Beispiel geben.
Die Absicht
„Ich möchte Yoga unterrichten, ein liebevolles Studio führen und damit meinen Lebensunterhalt verdienen.“
Das ist zunächst ein Ziel. Es beschreibt, was du gestalten möchtest.
Die Anhaftung
„Mein Studio muss erfolgreich sein. Meine Kurse müssen voll sein. Ich brauche steigende Einnahmen, sonst bin ich nicht gut genug.“
Hier ist das Ergebnis nicht mehr nur ein erwünschter Zustand. Es wird zur Bedingung für Zufriedenheit, Sicherheit oder Selbstwert.
Äußerlich können beide Menschen dasselbe tun: Marketing betreiben, Preise kalkulieren, neue Angebote entwickeln und ihre Buchungen analysieren.
Der Unterschied liegt nicht unbedingt in ihrem Verhalten, sondern in ihrer inneren Beziehung zu ihrem Handeln und dessen Ergebnissen.
Natürlich können auch wirtschaftliche Ziele selbst Ausdruck von Gier, Angst oder dem Bedürfnis nach Anerkennung sein. Und umgekehrt kann der Wunsch nach einem bescheidenen, kleinen Studio ebenfalls von Anhaftung geprägt sein – beispielsweise von der Vorstellung, ein „richtiger“ Yogalehrer dürfe nicht kommerziell sein.
Nicht-Anhaften lässt sich also nicht einfach daran erkennen, wie viel jemand verdient oder wie groß sein Unternehmen ist.
Aber ist unternehmerischer Ehrgeiz nicht trotzdem Rāga?
Hier würde ich nicht vorschnell mit Nein antworten.
Wenn ich immer mehr verdienen möchte, weil mir der nächste Umsatzsprung ein Gefühl von Sicherheit, Bedeutung oder Überlegenheit verspricht, dann kann darin durchaus Rāga liegen.
Wenn ich ständig neue Angebote entwickle, weil ich nicht ertragen kann, dass andere Studios erfolgreicher erscheinen, ebenfalls.
Und auch der Wunsch, wirtschaftlich unabhängig zu sein, ist nicht automatisch frei von Anhaftung. Wir dürfen unsere Motive durchaus kritisch hinterfragen.
Gleichzeitig müssen wir unterscheiden zwischen dem Wunsch, etwas zu gestalten, und dem zwanghaften Verlangen, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.
Die yogische Praxis lädt uns meines Erachtens nicht nur dazu ein, unsere Ziele aufzugeben. Sie lädt uns ein, unsere Ziele und die Beweggründe dahinter bewusst zu betrachten.
Vielleicht entdecken wir dabei, dass wir tatsächlich mehr Geld verdienen möchten. Vielleicht stellen wir aber auch fest, dass wir gar nicht mehr Umsatz brauchen, sondern mehr freie Zeit, weniger Überlastung oder größere finanzielle Sicherheit.
Diese Erkenntnis kann unser unternehmerisches Handeln grundlegend verändern.
Und was sagt die Bhagavad Gita dazu?
Ich finde, dass die Bhagavad Gita diesen Gedanken besonders schön aufgreift.
In Kapitel 2, Vers 47, wird sinngemäß gelehrt, dass wir Anspruch auf unser Handeln haben, nicht aber auf dessen Früchte. Zugleich sollen wir weder an den Früchten des Handelns haften noch in Untätigkeit verfallen.
Das ist für mich eine bemerkenswerte Verbindung.
Nicht-Anhaften bedeutet hier nicht, sich zurückzulehnen und darauf zu hoffen, dass sich alles von selbst ergibt.
Wir handeln. Wir übernehmen Verantwortung. Wir bemühen uns um gute Ergebnisse. Aber wir erkennen an, dass wir diese Ergebnisse nicht vollständig kontrollieren können.
Auf ein Yogastudio übertragen heißt das:
Du darfst sorgfältig kalkulieren, deine Angebote verbessern und dich um deine Teilnehmer bemühen. Du darfst wirtschaftlichen Erfolg als erwünschtes Ergebnis betrachten. Aber du kannst ihn nicht erzwingen.
Und du musst dein inneres Gleichgewicht nicht vollständig davon abhängig machen.
Dabei ist wichtig: Die Bhagavad Gita formuliert einen spirituellen Weg des Handelns, keine unmittelbare betriebswirtschaftliche Anleitung. Dasselbe Prinzip lässt sich auf unterschiedliche Weise interpretieren und leben.
Muss eine Yogalehrerin dann überhaupt
unternehmerisch denken?
Ich würde meine Antwort jetzt etwas differenzierter formulieren.
Sie muss nicht nach Wachstum streben. Aber sie sollte bereit sein, Verantwortung für die Folgen ihres Handelns zu übernehmen.
Wenn du ein eigenes Studio betreibst, haben deine Entscheidungen konkrete Konsequenzen. Du musst Rechnungen bezahlen, deine Zeit einteilen und entscheiden, welche Angebote du weiterführst.
Du könntest beispielsweise sagen: „Ich möchte möglichst wenig mit Geld zu tun haben, denn ich möchte nicht daran anhaften.“
Aber wenn du deshalb deine Preise nicht kalkulierst, wirtschaftliche Schwierigkeiten ignorierst oder dich dauerhaft überforderst, ist das nicht automatisch Ausdruck von Vairāgya.
Es könnte ebenso eine Vermeidung sein: die Angst, dich mit Geld, Erfolg und deinen eigenen Wünschen auseinanderzusetzen.
Umgekehrt könntest du sehr erfolgreich wirtschaften und dabei immer wieder prüfen, ob dein Handeln mit deinen Werten übereinstimmt.
Das wäre für mich eine ernsthafte Form der Integration von Yoga und Unternehmertum.
Und trotzdem möchte ich eine Einschränkung machen: Auch ein gut geführtes Unternehmen ist nicht automatisch Ausdruck yogischer Praxis. Es kommt auf die ethischen Entscheidungen, die Beweggründe und den Umgang mit anderen Menschen an.










